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In regelmäßigen
Abständen finden auch in Deutschland Rodeo-Veranstaltungen statt
(etwa 20 Veranstaltungen im Jahr), die viele Zuschauer locken
und begeistert zujubeln und den Reiter lautstark anfeuern.
Viele der Zuschauer wissen nicht, dass dieses Spektakel mit
einem unvorstellbaren Leid für die Tiere
einhergeht, denn „darüber spricht niemand“!
Dem Zuschauer
wird eine Art „Wildwest-Atmosphäre“ vorgegaukelt und eine Show
dargeboten, die für die Tiere – Rinder und Pferde – mit
Stress, Angst und Schmerzen verbunden sind.
Die
Zuschauer werden in dem Glauben gelassen, dass es sich bei den
Rindern und Pferden um „wilde Tiere“ handelt, die noch nie
beritten wurden, bzw. als „nicht reitbar“ gelten.
Natürlich handelt es sich bei den Tieren nicht um „wilde Tiere“,
Es handelt sich zumeist um Tiere, die für wenig Geld gekauft
wurden und mit traurigen, tierquälerischen Methoden dazu
gebracht werden, sich gegen den Reiter zu wehren. Fakt ist
jedoch, dass sie sich nicht gegen den Reiter wehren, sondern
gegen die Schmerzen, die sie erleiden müssen. Diese Tiere sind
zusätzlich einem erhöhten Stress ausgesetzt, was sich vielfach
auch durch starkes Speicheln oder Durchfall belegen lässt.
Die Tiere, die dieses Spektakel bereits seit Jahren
„mitmachen“ müssen, leiden unter schweren Verhaltensstörungen –
von einer Aussage, wie: „die Tiere sind das doch schon gewohnt“
kann überhaupt keine Rede sein.
Obwohl diese Fakten und
diese Tierqual bekannt sind, werden bis heute derartige
Veranstaltungen in Deutschland immer wieder genehmigt und zur
Unterhaltung der Besucher durchgeführt.
Einige
Bundesländer haben zumindest ein Verbot der qualvollen
Hilfsmittel, die für die schlimmen Disziplinen, wie
"Wild-Horse-Race" und "Bullenreiten"
benutzt werden (Flankengurt
und Sporen) erlassen. Hessen gehört leider zu den
Bundesländern, die bislang noch keinen entsprechenden Erlass
herausgegeben haben.
Wir fordern ein bundesweites
Verbot von Rodeo-Veranstaltungen!
Es kann und
darf nicht sein, dass Zuschauer auf Kosten der Tiere, die
unendliches Leid ertragen müssen, weiterhin belustigt werden
dürfen.
animal aid AWM fordert ein bundesweites Verbot
von Rodeo-Veranstaltungen! Kurzfristig fordern wir ein
schnelles Verbot der - für die Tiere schmerzhaften -
Flankengurte und Sporen.
Im Weiteren bitten wir
alle Tierfreunde, derartige Veranstaltungen nicht zu besuchen.
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