Auch das gehört zum Tierschutz:

die Kastration von Freigänger-Katzen und -Katern.

 

 


Wir fordern eine bundesweite Kastrationspflicht für   Freigänger-Katzen.

Ja, sie sind so süß, die kleinen Samtpfötchen mit den großen, neugierigen Kulleraugen, und es fällt schwer, den kleinen Stubentigern zu widerstehen! 

Grundsätzlich ist gegen eine kontrollierte und verantwortungsvolle  Vermehrung der Katzen nichts einzuwenden, jedoch sieht die Realität leider ganz anders aus. 

Gerade im den Monaten April bis Juni sind die Tierheime voll mit Katzen-Welpen, die einfach nur in einer Kiste vor die Tür gestellt werden oder vom „Besitzer“ als „Fundtier“ abgegeben werden. Viele Tierheime und TS-Organisationen sind hoffnungslos überfüllt mit Katzenbabies, die noch mühevoll mit der Flasche „hochgepeppelt“ werden müssen, da sie der Katzenmutter einfach entrissen werden und die Kleinen weder genügend Muttermilch mit lebensnotwendigen Inhaltsstoffen für das Immunsystem erhalten haben, noch soziales Katzenverhalten lernen durften.  

Dabei hatten diese Katzenwelpen noch Glück, denn wenn Welpen nicht gefunden und versorgt werden, droht ihnen ein hartes Schicksal:  

Krank, verhungert, jeden Tag ums Überleben kämpfend, herrenlos und auf sich allein gestellt. So schaut das Leben einer Streunerkatze in Deutsch­land aus. Schätzungen gehen von 3 Millionen dieser armen Tiere aus, die ein erbärmliches Leben in stillgelegten Fabrikhallen, verfallenen Häusern, Gartenlauben, an Kliniken, auf Friedhöfen fristen müssen und nur dank der Großzügigkeit von Tierschützern überleben. Diese Tiere waren im Ur­sprung alle mal Hauskatzen und sind nach wie vor auf den Menschen angewiesen.

Das Elend wäre überhaupt nicht nötig, wenn alle Tierhalter ihre Katzen kastrieren lassen würden. So wären ungewollte Nachkommen von Freigängern erst gar nicht möglich. Die weiblichen Katzenkinder werden schon mit zirka 5 Monaten geschlechtsreif und dann natürlich auch trächtig. Das bedeutet, dass z. B. die vielen im April geborenen Katzenkinder schon im Oktober des gleichen Jahres ebenfalls Katzenmütter sind. So jung und schlecht versorgt sind sie kaum in der Lage, diese Würfe groß zu ziehen. Ein Schrecken ohne Ende.

Oft lassen sich durch die mit der Kastration einhergehende Hormonum­stellung auch viele Verhaltensprobleme lösen, Revierkämpfe nehmen ab und die tödliche Krankheit Katzen-Aids könnte eingedämmt werden.  

Unzählige Appelle an die vielen Katzenfreunde, die „Katzenflut“ durch Kastration ihres Stubentigers einzudämmen, haben bislang nicht den nötigen Erfolg gebracht.

Insbesondere in ländlichen Gegenden wird nicht darüber nachgedacht und viele Kater-Besitzer sehen keine Notwendigkeit der Kastration, obwohl sie einen großen Beitrag leisten könnten, diese unkontrollierte Vermehrung einzudämmen.  

Viele dieser Katzenbabies werden lieblos und qualvoll im Müllcontainer „entsorgt“, oder mit grausamen Methoden getötet - wenn die Kleinen „Glück haben“, werden sie im Tierheim abgegeben bzw. vor der Tür abgestellt und dort so gut es möglich ist, versorgt. 

Wir fordern ein bundesweites Gesetz zur Kastrationspflicht für Katzen, was nicht nur für Privatleute Anwendung finden soll. Auch den Tierheimen, Tiervermittlungen, TS-Organisationen, etc. muss vorgeschrieben werden, dass sie Katzen nur noch kastriert abgeben dürfen. Die Organisationen, die den Tierschutzgedanken ernst nehmen, geben seit langem schon keine Katze mehr in ein neues Zuhause, die nicht kastriert ist. Dennoch gibt es vereinzelt auch hier leider „schwarze Schafe“ … 

Mit dieser eMail möchten wir die Bundeslandwirtschaftsministerin, Frau Ilse Aigner, bitten, über ein Gesetz der Kastrationspflicht für Katzen nachzudenken und einen Gesetzentwurf auszuarbeiten.

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Wenn Sie wollen, haben Sie nachfolgnd auch die Möglichkeit, zum Thema abzustimmen:

 

 

Sie können auch telefonisch abstimmen:

Brauchen wir eine Kastrationspflicht für Katzen
in Deutschland?
 
Telefon:   0137-744 00 500

(1.00 € / Anruf aus dem deutschen Festnetz,
abweichende Preise aus dem Mobilfunknetz)
 

 

 


animal aid AWM - aktiver Tierschutz
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