Millionen von Reptilien und andere Exoten …
… sie sind der neue „Haustier-Trend“ in Deutschland
.

Tierbörsen sprießen aus dem Boden und auch über das Internet blüht der Handel mit Schlangen, Kaimanen, Leguanen, Agamen, Spinnen, Chamäleons, Fröschen und
 vielen anderen Tieren.


Stummes Leiden
Sie leiden im Stillen, denn anders als Hunde oder Katzen können sich uns Reptilien kaum verständlich machen. Ahnungslose und schnell überforderte Käufer folgen Trends und kaufen aus einer Laune heraus Tiere, deren Haltung enormes Fachwissen erfordert.

Rund 90 Prozent der tierischen Patienten, die in ihrer Praxis behandelt werden, erkranken wegen falscher Haltung, schätzt die Tierärztin Alexandra Dörnath. Sie ist Expertin für exotische Tiere.

Werden die Halter der Tiere überdrüssig, so werden Schlangen, Leguane & Co. oftmals einfach ausgesetzt.

Quelle: http://www.terraristika-info.de


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Wie immer, steht bei den Verkäufern dieser sogenannten „Exoten“ eines im Vordergrund: Geld! Sie springen auf einen Trendzug auf und glauben, kurzfristig viel Geld mit den Exoten verdienen zu können, obwohl auch viel Verkäufer Laien auf dem Gebiet sind. Hauptsache, die Kohle stimmt – egal, was mit den Tieren geschieht und welchen Qualen sie ausgesetzt sind oder ausgesetzt werden.

Doch nicht nur die Exoten selbst sind die Leidtragenden dieses Trends – auch die sogenannten Futtertiere werden zu Ware degradiert, massenhaft produziert und zu Spottpreisen verkauft. Ermittlungen innerhalb der Zoohandelsindustrie haben gezeigt, dass diese Tiere oftmals auf grausame Weise getötet und dann als „Frostfutter“ verkauft werden. Auch lebendige Mäuse werden völlig tierschutzwidrig gehalten und für Centbeträge verkauft.

Hier ein Video von den "Verkaufszuständen" der Terraristikmesse, die erahnen lassen, wie die Tiere leiden:

Um diesem unschönen Trend aktiv begegnen zu können, fordern wir u.a. ein Haltungsverbot von Exoten in Privathaushalten.

Nur ein striktes Haltungsverbot kann diesem millionenfachen Tierleid entgegenwirken, da Tierschützer nicht mehr „auf den gesunden Menschenverstand“ hoffen können.

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