|
|
Was Fleisch so
ungesund macht |
Schlachtet man ein Tier oder trennt man ihm ein
Glied ab, geht sein Fleisch sofort in Verwesung über. Fleisch ist
tot, es ist Teil eines verstorbenen Tieres, das Leichengift enthält
(also Eiweißzerfallsprodukte wie Cadaverin und Putrescin sowie
gelegentlich auch Krankheitserreger). Fleisch wird je nach
Temperatur und Umwelteinflüssen schnell oder weniger schnell von
Fäulnis befallen. Beobachtet man eine Zeitlang ein Stück
verfaulendes Fleisch, wundert man sich, woher so plötzlich Tausende
von Würmern kommen können, ohne daß ein Nest in der Nähe ist.
Wenn Pflanzen verrotten, tun sie das in einem
(relativ harmlosen) Gärungsprozeß, wie er z. B. auch künstlich zur
Weinherstellung hervorgerufen wird. Bei Fleisch dagegen entstehen
bei der Verwesung hoch toxische Stoffe, die über Magen und Darm vom
Organismus aufgenommen werden. Fäulnisbazillen zerstören die
Darmflora, giftige Gase dringen durch die Darmwand in den gesamten
Organismus ein und erzeugen Kopfschmerzen, Immunschwäche und
Krankheiten. Dieses Leichengift läßt sich auch durch starkes
Erhitzen nicht zerstören.
Fleisch enthält keinerlei Ballaststoffe, auch
wenn der Eindruck durch die faserige Konsistenz entstehen mag. Wegen
dieser Eigenschaft kommt es zu festerem Stuhl, der sich nur sehr
langsam Richtung Ausgang bewegt. Die Zeit, die das Fleisch seine
Gifte im Darm an den Körper abgeben kann, steigt also an.
Pestizide, die sich in den Futterpflanzen
befinden, addieren sich im Körper des Tieres. Je nach Tierart
rechnet man mit 6-10 kg Futterpflanzen je kg Fleisch. Fleischesser
nehmen also zusätzlich noch ein Vielfaches der Pflanzen(!)gifte in
sich auf, als Vegetarier!
Der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren führt
zu einem Anstieg des (schlechten) LDL-Cholesterins und zur Senkung
des (guten) HDL-Cholesterins. Der hohe Anteil dieser ungesunden
Fette ist darüber hinaus auch ein Grund für Übergewichtigkeit mit
all seinen gesundheitlichen Risiken.
Fleisch wirkt sich auf den
Säure-/Basen-Haushalt des Körpers ungünstig aus, da es zu einer
starken Übersäuerung führen kann, wenn nicht durch eine ansonsten
gesunde und angepaßte Ernährung gegengesteuert wird.
Fleisch enthält Eiweiß - viel Eiweiß. So viel
Eiweiß, daß unser Körper damit vollkommen überlastet wird. Es macht
nicht etwa stark, sondern erfordert vom Körper erhöhte Anstrengungen
der Nieren und eine Steigerung der Harnstoffbildung. Eiweißüberschuß
führt unter anderem auch zu Vitamin B6-Mangel.
Auch das Eisen ist im Fleisch für die meisten
Menschen zu hoch dosiert. Ein zuviel an Eisen fördert das Entstehen
von Krankheiten, da auch Krankheitserreger Eisen für ihr Wachstum
benötigen.
Sehr viele Substanzen der Pflanzenkost schützen
vor sog. "Freien Radikalen" (unvollständige Sauerstoffmoleküle,
denen ein Elektron fehlt). Sie können unserem Körper großen Schaden
zufügen und den Alterungsprozess beschleunigen, wenn nicht
gegengesteuert wird. Ganz bestimmte Gemüse- und Obstsorten besitzen
die Fähigkeit, Freie Radikale erfolgreich zu bekämpfen. (S. Kapitel
Pflanzliche Nahrung als Jungbrunnen im Vegetarier Handbuch).
Fleisch enthält (logisch) keine Sekundären
Pflanzenstoffe, die für unser Immunsystem enorm wichtig sind und die
in jeder Pflanze existieren. Jeder Bissen Fleisch ist also ein
Bissen weniger Gesundheit!
Wurde das Tier mit Antibiotika behandelt,
besteht die Gefahr einer Zerstörung der Darmflora und einer
Antibiotika-Resistenz. Letzteres kann Lebensgefahr bedeuten, wenn
etwa eine Lungenentzündung nicht mehr richtig behandelt werden kann.
Wußten Sie eigentlich, warum das heute
angebotene Fleisch wässriger ist als früher? Ich habe zum ersten Mal
in einer Landfunksendung (also einer Sendung von Agrarfachleuten für
Bauern und Verbraucher) davon gehört. Dort erklärte ein echter
Fleischfachmann, daß die Tiere im Moment der Schlachtung vor Angst
eine totale Muskelstarre bekommen. Hierbei wird von den Muskeln
Wasser (mit Streßhormonen versetzt!) ausgeschüttet. Tiere, deren
ganzes Leben aus Streß bestand (Massentierhaltung), erleben diesen
letzten Gang noch schlimmer, als Tiere, die ein einigermaßen
behagliches Leben führen durften.
Heute schmeckt das Fleisch also nicht nur
wässriger, als früher. Wer es konsumiert, konsumiert in jedem Fall
auch die Streßhormone der völlig verängstigten Tiere. Ob diese im
Körper des Menschen ihre Wirkung tun, ist umstritten und nie richtig
untersucht worden. Ich denke, daß eine wissenschaftliche Studie
darüber endlich durchgeführt werden muß. Gibt es nun einen
Zusammenhang zwischen der Zunahme von Gewalt in der Gesellschaft und
der Zunahme des Konsums von aus Massentierhaltung stammenden
Fleisch? Eine Frage, die doch wohl alle interessieren sollte!
Quelle:
www.veggiswelt.de
nach oben oder zurück
Teilen Sie diese Seite
Share



