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Für viele Menschen ist das Fleischessen etwas Selbstverständliches, worüber sie sich kaum Gedanken machen, aber ... |
Hot Dogs, Hamburger und halbe Hähnchen
waren gestern.
Laut Statistik gibt es jeden Tag etwa 4000 Menschen in Deutschland,
die sich für eine vegetarische Ernährung entscheiden. Ein Trend, der
unaufhaltsam voranschreitet, wobei man klar feststellen muss, dass
es sich hierbei nicht um eine „Mode-Erscheinung“ handelt, der viele
folgen, um „in“ und „up to date“ zu sein. Nein, die meisten
Vegetarier haben eine Menge guter Gründe, weshalb sie auf „Produkte
von toten Tieren“ verzichten.
Dabei spielt nicht nur der „Geschmack“ eine entscheidende Rolle,
weshalb man sich lieber auf Salat, Obst, Gemüse und Sojabratlinge
stürzt und Heißhunger auf frische pflanzliche Kost hat und dabei
auch feststellt, dass Tofu-Taler ebenso lecker schmecken können wie
T-Bone-Steaks.
Vegetarier wird man aus Überzeugung, der nicht alleine
gesundheitliche sondern auch emotionale Aspekte zugrunde liegen.
1) Weil sie sich
nicht wehren können?
Ein Schwein kann nichts dafür das es als Schwein geboren wurde und
deshalb von uns Menschen brutal misshandelt wird. Wäre es als Katze
oder Hund geboren worden, würden wir es niemals so behandeln. Tiere
können sich nicht wehren und sind uns ausgeliefert. Du würdest
deinen Hund nie zum Schlachter bringen, oder? Warum tun wir es dann
mit Schweinen und Kälbern?
2) Würdest Du mit ansehen wollen wie deine Familie abgeschlachtet
wird?
Kühe lieben ihre Kälber und Schweine lieben ihre Ferkel. Wer einmal
gesehen hat wie eine Mutterkuh leidet der man ihr Kälbchen
weggenommen hat möchte nie wieder einen „Kalbsbraten“ essen.
3) Weil Fleisch Fett und Picklig macht.
Macht Milchtrinken und Fleischessen dich fettig, irgendwie unrein
und picklig? Viele Ärzte gehen davon aus, dass das Fett, das
tierische Protein, der Zucker und die Hormone in Milch und Fleisch,
die Haut irritieren und Verursacher unreiner Haut sind.
Studien belegen auch, dass Vegetarier einen niedrigeren
Cholesterinspiegel als Fleischesser haben und mit wesentlich
geringerer Wahrscheinlichkeit an einer Herzerkrankung oder Krebs
sterben. Der Verzehr von Fleisch und Milchprodukten wird immer öfter
mit Diabetes, Arthritis, Osteoporose, verstopften Arterien,
Fettleibigkeit, Asthma und Impotenz in Verbindung gebracht.
4) Weil Du weißt, dass es nicht fair ist.
Moralisch gesehen, sind Handlungen, bei denen andere zu Schaden
kommen, unfair, oder? Würdest du Sklaverei oder Kinderarbeit
unterstützen?
5) Weil Flügel dafür nicht gemacht sind.
Männliche oder weibliche Hühner können für die Fleischverarbeitung
aufgezogen werden, aber nur die weiblichen können Eier legen, daher
werden etwa 280 Millionen männliche Hühner pro Jahr "entsorgt",
indem man sie in Plastiksäcke schaufelt und dann erstickt. Sie
können nicht zu "Suppen"-Hühnern oder "Grill"- Hähnchen werden, weil
sie nicht dahingehend gezüchtet wurden, viel Muskelfleisch
anzusetzen. Da das Hauptinteresse der modernen Hühner-
Massentierhaltung darin besteht, ein profitables Huhn zu züchten,
leiden die "Suppen"-Hühner und "Grill"-Hähnchen an zahlreichen
gesundheitlichen Problemen, die auch die Knochen und die Beine
angreifen, weil die Tiere so schwer und "fleischig" sind. Hennen,
die als "Super-Legehennen" gezüchtet wurden, stehen so unter Stress,
dass ihre extensive Legedauer nur eineinhalb oder allerhöchstens
zwei Jahre beträgt, während die normale Lebenserwartung einer Henne,
die unter natürlichen Bedingungen Eier legt, immerhin bei 15-20
Jahren liegt. Dank der Massentierhaltung legen die Hennen von heute
etwa zweimal soviel Eier wie die Hennen vor einigen Jahrzehnten, als
deren Legeleistung noch bei etwa 120 Eiern pro Jahr lag. Doch ihre
ausgemergelten Körper müssen den Preis dafür zahlen.
6) Weil es Gewalt ist, die Du beenden kannst.
Vielleicht können wir gegen Krieg, Terror und Gewalt alleine nicht
viel ausrichten. Aber jeder einzelne kann etwas gegen Tiermissbrauch
tun indem sie/er einfach Fleisch vom Speiseplan streicht.
7) Weil Fleisch impotent macht? hast Du das gewusst?
Fleischessen wird mit Impotenz in Verbindung gebracht. Und das
stimmt, denn das gesättigte Fett und Cholesterin in Fleisch
verstopfen die Arterien, Deine gesamten Organe versorgen, nicht nur
Dein Herz. Verstopfte Arterien führen dazu, dass ein Viertel aller
Männer über 60 Jahren komplett impotent ist und die Hälfte aller
Männer über 40 Jahren zumindest zeitweise Probleme im Bett haben.
Wissenschaftler glauben, dass synthetische Östrogene zusätzlich zum
erhöhten Krebsrisiko auch die Spermienzahl des Mannes verringern
können. Fast alle dieser Östrogene in der Ernährung stammen von
Hühnern, Fischen und anderem Fleisch sowie Milchprodukten. Sie sind
in hohem Maße fettlöslich, nicht biologisch abbaubar und können
nicht leicht ausgeschieden werden. Sie sammeln sich im Fettgewebe
von Tieren und Menschen an und werden von Östrogenrezeptoren im
Körper aufgenommen, wodurch sie die natürlichen biochemischen
Prozesse empfindlich stören.
Zu den gefährlichsten synthetischen Östrogenen gehören
Chlorkohlenwasserstoffpestizide, darunter Dioxin, PCB und DDT, die
dem Körper vortäuschen, dass er hohe Östrogenmengen aufweist.
In einigen Ländern sind bis zu 94 Prozent der Rückstände von
Kohlenwasserstoffpestiziden in der Nahrung Fleisch, Milchprodukten,
Fisch und Eiern zuzuschreiben. Dioxin und PCB sowie andere
Chemikalien, die wie Dioxin wirken, sind konzentriert im Fett
vorhanden. Fisch, Hühnerfleisch und anderes Fleisch sowie
Milchprodukte sind zu 98 Prozent dafür verantwortlich, dass Menschen
diesen Chemikalien ausgesetzt sind.
8) Weil es Falsch ist, sich etwas vorzumachen.
Jedes Jahr werden allein in Deutschland ca. 500 Millionen
„Nutztiere“ geschlachtet. Die Aufzucht von Tieren in Tierfabriken
ist grausam und eine ökologische Katastrophe. Das Essen von Tieren
ist schlecht für unsere Gesundheit und wird mit vielen Krankheiten
und Beschwerden, einschließlich Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs,
Diabetes und Fettleibigkeit in Verbindung gebracht.
9) Weil das Getreide, das an Tiere verfüttert wird, hungernde
Menschen retten könnte.
Wir verfüttern soviel Getreide an die Tiere, um sie für den Verzehr
zu mästen, dass wir, wenn wir alle Vegetarier würden, genug Nahrung
produzieren könnten, um die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren. Die
Tiere auf der ganzen Welt verbrauchen eine Futtermenge, die dem
Kalorienbedarf von 8,7 Milliarden Menschen entspricht - das ist mehr
als die gesamte Weltbevölkerung.
10) Weil jeder frei sein will.
Tiere in der Intensivhaltung enthält man alles vor, was für sie
natürlich wäre - sie können niemals Sandbäder nehmen, Nester bauen
oder ihre Jungen aufziehen. Stattdessen verbringen sie ihr gesamtes
Leben in dreckigen Hallen mit Tausenden Artgenossen, und dieses
Eingepferchtsein bei massiver Beengtheit führt zum Ausbruch von
Krankheiten. Man gibt ihnen starke Medikamente, damit sie so schnell
wie möglich Gewicht zulegen, und ihre unnatürliche Größe kann zu
Herzinfarkten und Organversagen führen. Manche Tiere werden zu
Krüppeln unter dem eigenen Gewicht. Nach ein paar qualvollen Wochen
stopft man sie unsanft in Transportboxen, und ab geht es zum
Schlachthof
Warum sind Sie Vegetarier? Schreiben Sie uns eine eMail an
astrid@awm2009.de
Ihre Gründe würden wir gerne kennenlernen und hier im Anschluss auch
unseren Lesern bekannt geben - natürlich
ohne Angabe von Namen und eMail-Adresse..
Vielen Dank!
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