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Von 47.677
untersuchten Arten von
Tieren und Pflanzen
sind weltweit mehr als ein Drittel (17.291)
vom
Aussterben bedroht. Nachfolgend einige wenige Beispiele: |
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Der europäische Aal steht vor dem Aussterben. Die Umweltschutzorganisation WWF hat bereits ein Fangverbot gefordert. |
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Ein kletternder Flachland-Gorilla. Durch
Wilderei, das Ebola-Virus und politische Unruhen in
Zentralafrika schrumpfte sein Bestand um 60 Prozent.
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Ein Bartgeier im Landeanflug. 2007 brütete der
Vogel erstmals seit 122 Jahren wieder in den Schweizer
Alpen. Ein bescheidener Erfolg |
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Flügelschlag einer indonesischen Libelle. Die
Rote Liste führt viele Libellen-Arten, weil die Tiere
sehr feine ökologische Ansprüche haben.
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Der Eisbär steht seit neuestem auf der Roten
Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Zwar haben
Knut und Flocke in Deutschland einen echten
Eisbären-Hype ausgelöst, dennoch gehört der
kälteliebende Bär, dem die Klimaerwärmung stark zu
schaffen macht, zu den gefährdeten Tierarten.
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Eine Rote Koralle. Rücksichtslose
Fischereimethoden haben viele Riffe zerstört. Von der
Schmuckindustrie darf sie ohne Auflagen gehandelt
werden.
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Die Sümpfe am Ufer des Yangtse weichen immer häufiger
der Landwirtschaft. Damit verliert auch der China-Alligator seinen Lebensraum.
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Die massive Fischerei im Mittelmeer hat die Bestände des
dortigen Riesenrochens stark dezimiert. Er steht
als "gefährdet" auf der Roten Liste.
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Der Feldhase hat es schwer in Deutschland. Auf
den Feldern fehlen ihm Gräser und Kräuter als Futter und
Hecken als Zufluchtsort. |
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In der Ostsee wird die Kegelrobbe aufgrund der
Belastung mit Chlorkohlenwasserstoffen immer seltener.
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Alle 22 in Deutschland vorkommenden Arten der Fledermaus stehen auf der Roten Liste der vom
Aussterben bedrohten Tierarten. Die Population ist wegen
des Einsatzes von Insektiziden und des Rückgangs ihrer
natürlichen Lebensräume bedroht.
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Die Zahl der Flusspferde ist in den vergangenen
zehn Jahren um sieben bis 20 Prozent gesunken. Sie
stehen als bedrohte Spezies auf der Liste.
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Der Tiger war früher weit verbreitet. Über
100.000 gab es zwischen Anatolien und dem russischen
Fernen Osten. Heute sind es noch etwa 5000 bis 7500
Tiere.
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Ein philippinischer Kobold-Maki. Die putzigen
Halbaffen kommen nur auf einer einizigen zu den
Philippinen gehörenden Insel vor und sind vom Aussterben
bedroht, weil sie jahrzehntelang mit übernatürlichen
Kräften in Verbindung gebracht und deshalb gejagt
wurden.
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Koalas können aufgrund eingelagerter Gifte in den
Blättern nur 20 der eta 500 Eukalyptusarten Australiens
vertragen. Immer mehr dieser Baumarten verschwinden
allerdings und damit auch das Futter für die knuddeligen
Tiere.
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Um seinen Nachwuchs aufzuziehen und zu überwintern
benötigt der Siebenschläfer alte, kranke oder
tote Bäume. Diese fehlen in deutschen Forsten aber
häufig. Deshalb gilt das zur Familie der Bilche
gehörende Pelztier in Norddeutschland als vom Aussterben
bedroht.
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Das Goldkopf Löwenäffchen kommt nur in einem
kleinen Gebiet in Brasilien vor. Es ist bedroht, weil
der Wald, in dem es lebt, gerodet wird.
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Ähnlich geht es seinem Verwandten, dem Goldgelben
Löwenäffchen.
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Bantengs kommen in Java, Borneo und Hinterindien
vor. Durch Rodung von Urwald und illegale Jagd ist die
Art in ihren Beständen bedroht. 2003 wurden zwei
geklonte Kälber geboren.
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Weil viele chinesischen Bambuswälder in Felder
umgewandelt werden, fehlt dem Pandabären immer
mehr Lebensraum.
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Auf dem Dach der Welt, in den Bergregionen des Himalaya,
leben die einzigen Katzenbären der Erde, die Kleinen
Pandas. Auch die Wälder, in denen sie leben, werden
abgeholzt.
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Noch gibt es zwar genügend Exemplare des Haussperlings, auch bekannt als Spatz. Doch die
moderne Bauweise lässt dem Vogel immer weniger Nischen
zum Nisten.
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Der Uhu ist nicht mehr so gefährdet wie noch vor
einigen Jahren. Doch Stromleitungen und der
Straßenverkehr stellen immer noch eine Bedrohung für
seinen Bestand dar.
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Mit dem Fell der Bongo-Antilope wurden früher
Trommeln bespannt. Heute bedrohen Jäger mit ihren Hunden
die schlechten Läufer.
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Fischer machen den Delphinen Konkurrenz. Sie
finden schwerer Futter. Auch der Lärm in den Ozeanen
durch Sonarsysteme vertreibt sie aus Gebieten, in denen
sie typischerweise vorkommen.
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Kattas werden in ihrer Heimat Madagaskar durch
Abholzung bedroht.
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Grauwale sind durch Jagd und durch
Meeresverschmutzung bedroht.
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Das Breitmaulnashorn galt Ende des vergangenen
Jahrhunderts bereits als ausgestorben. Inzwischen hat
sich der Bestand bei rund 8400 Tieren stabilisiert.
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Orang-Utans sind in Malaysia durch die Abholzung
der Wälder bedroht. Populationen werden immer mehr
isoliert.
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Der Seeadler stand hierzulande vor 35 Jahren kurz
vor der Ausrottung. Mittlerweile leben wieder 400 Paare
in Deutschland.
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Schneeleoparden sind durch Wilderei und illegalen
Handel gefährdet.
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An vielen Küsten sind Schildkröten-Arten vom
Aussterben bedroht. Häufig gelten deren Eier als
Delikatesse.
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Vielen Kröten fehlen Tümpel zum Überleben.
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