Erste Hilfe-Maßnahmen bei Vergiftungen

Ohne Tierarzt geht gar nichts! Deshalb sofort auf den Weg machen!!

Haben Sie mitbekommen, wie Ihr Hund oder Ihre Katze eine giftigen Substanz gefressen hat, sollten Sie nach Möglichkeit versuchen, folgende Informationen festzuhalten:

- Was wurde gefressen
- Wie viel wurde gefressen
- Wann wurde das Gift gefressen

Nehmen Sie, wenn möglich, vorhandene Reste mit zum Tierarzt.

Oft hat das Tier das Gift unbemerkt aufgenommen. Dann können Sie nur durch sein verändertes Verhalten darauf aufmerksam werden. Je nach Giftart und Giftmenge bemerken Sie:

§       starkes Speicheln

§       Erbrechen

§       schwankender Gang

§       Durchfall (eventuell blutig)

§       Kreislaufversagen (Zusammenbruch)


Bewahren Sie Ruhe. Nur so können Sie richtig entscheiden und handeln. Bedenken Sie immer, dass sich Ihre Ruhe auch auf Ihren Vierbeiner überträgt.

Telefonnummer des Tierarztes immer  parat halten. Lernen Sie sie auswendig oder halten Sie sie immer griffbereit – nicht nur am häuslichen Telefonapparat, auch im Handy und vielleicht als Zettel im Auto.  In vielen Gegenden gibt es auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten gut organisierte Notfallpraxen.

Kündigen Sie den Notfall umgehend bei Ihrem Tierarzt an, damit dieser bis zu Ihrem Eintreffen eventuell nötige Vorbereitungen treffen kann. Er wird gegebenenfalls auch individuelle Hinweise zum Transport geben.

Den Hund nie ohne Tierarzt zum Erbrechen bringen (besonders bei ätzenden Lösungen). Bei Verätzungen diese nur mit Wasser spülen und dann abdecken bis zur Versorgung durch den Arzt.

Wenn der erste Schreck "verdaut" ist, unbedingt Anzeige bei der Polizei erstatten. Giftanschläge sind Straftaten denen die Polizei zur Gefahrenabwehr nachgehen muss!!

Und natürlich die Meldung auf www.Giftköder-Alarm.de
nicht vergessen.

Quelle:




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