Sagen auch Sie
NEIN
zu Wildtieren in Zirkusbetrieben!!!

In Deutschland reisen mindestens 70 Zirkusse mit Wildtieren durch die Lande. Ein fahrender Zirkus kann auf die Bedürfnisse der Tiere keine Rücksicht nehmen; der Betrieb wechselt ständig den Stand­ort, Käfige müssen Platz sparend transportiert und schnell auf- und abgebaut werden. So leben die Tiere die meiste Zeit in viel zu engen Transportwagen. Zum Klettern, Graben, Laufen, Baden oder Schwimmen ist kein Platz.

Enge, Stress und Langeweile

Giraffen, Löwen, Pferde, Affen und viele andere Tiere vegetieren in kleinen Käfigwagen oder auf winzigen Auslaufflächen dahin. Ein­zelgänger,  wie der Tiger oder Bären, werden mit Artgenossen zusammengepfercht und hochsoziale Tiere, wie Elefanten, Affen, Pferde, etc. werden einzeln gehalten und verbringen die meiste Zeit auf engstem Raum, oft kurz an einer Kette angebunden-


Stundenlange Transporte – bei Hitze und/oder Kälte - von einem Ort zum anderen schaden nicht nur der Gesundheit und dem Wohlbefinden, sondern können auch massive Verhaltensstörungen zur Folge haben.

Fragwürdige Dressuren
 

Kein Tier springt in freier Wildbahn durch einen brennenden Rei­fen, kein Elefant macht freiwillig einen Kopfstand. Solche Dressur­nummern sind das Ergebnis fragwürdiger Trainingsmethoden und keineswegs – wie gern behauptet wird – eine „Abwechslung“ im bewegungsarmen Alltag der Tiere.

Die Dressur von WildtierenGlauben Sie nicht an das Märchen von der sanften Dressur. In Wirklichkeit geht es hart zu hinter den Ku­lissen eines Zirkuszeltes. Immer wieder gelingt es, Aufnahmen von den üblichen, von Gewalt geprägten Trainingsmethoden zu machen. Wildtiere lassen sich nicht ohne Zwang und Gewalt dressieren. Sie tun es, weil ihr Wille im Vorfeld bereits mittels Gewalt gebrochen wurde und weil sie permanent befürchten müssen, bestraft zu werden. Die ständigen Begleiter von Wildtiertrainern im Zirkus sind nicht etwa Rucksäcke voller Belohnungshappen, sondern Geräte, um den Tieren Schmerzen zuzufügen. Tagtäglich wird die Rangordnung neu definiert und hierbei kommen zum Einsatz: der Elefantenhaken mit seiner metalle­nen Spitze (damit wird den Tieren in ihre empfindliche Haut gestochen, um ihnen Schmerzen zuzufü­gen), Peitschen, Knüppel oder Elektroschocker.


Ende ohne Gnade
Am Ende ihres Leidensweges können Tiere, die zu alt für die Manege sind, nur selten auf ein "Gna­denbrot" hoffen. Kaum ein Zirkus kann sich das leisten. Also werden die Tiere eingeschläfert oder verkauft und damit einem ungewissen Schicksal ausgeliefert.

Aber auch die Tiere, die im Zirkus bleiben, haben kein besseres Leben: Sie bleiben in ihren Käfigen oder winzigen Gehegen und werden hier bei der Tierschau präsentiert.

Der "Tierbedarf" eines Zirkus wird in der Regel aus der "Überproduktion" von Zoos und Tierparks ge­deckt.




Was können Sie tun?
  • Bitte besuchen Sie keinen Zirkus, der Tiere mitführt und in der Manege präsentiert.
  • Gerade für Kinder ist es schwer zu verstehen, wie sehr die Tiere im Zirkus leiden. Versuchen Sie, Ihren Kindern die Hintergründe zu vermitteln. Oft kann das spielerisch gelingen, indem Sie mit Ihrem Kind „Zirkus“ spielen. Ihr Kind spielt ein Tier und Sie sind der Dompteur.
  • Scheuen Sie sich nicht, einen Zirkusbetrieb bei der örtlichen Polizei anzuzeigen, wenn Ihnen auffällt, dass Tiere – auch außerhalb der Manege – geschlagen oder gequält werden.
    Gerne nimmt auch animal aid AWM eine entsprechende Meldung auf.
  • Wichtig ist auch, dass die Öffentlichkeit über die Zustände und Haltungsmethoden der Tiere in Zirkusbetrieben informiert wird. Schreiben Sie einen Artikel in Ihrer örtlichen Presse. So können Sie viele Menschen erreichen.
  • Sprechen Sie mit Besuchern, informieren Sie Freunde und Bekannte – je mehr Menschen über das Tierleid in Zirkusbetrieben Bescheid wissen, desto mehr hilft es den Tieren.

Hier können Sie unser Faltblatt "Nein zu Wildtieren in Zirkusbetrieben" kostenlos downloadan!

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