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In den Urlaubsgebieten haben Ponyhöfe und Reitställe jetzt Hochkonjunktur. Tausende Urlauber suchen in den Ferien stundenweise ihr Glück auf dem Rücken der Pferde. |
Doch die Freude ist meist nur auf Seiten der
Reiter – oft müssen die Tiere Höllenqualen erdulden, um ihren
Besitzern noch in hohem Alter Gewinn zu erlaufen.
„Viele Pferde müssen in ihrer zweiten Lebenshälfte eine Zweitkarriere starten – einige wechseln noch einmal den Besitzer, manche müssen auf ihre alten Tage Schulpferd werden und sich tagtäglich für die Profitgier des Betreibers von unerfahrenen Kindern schikanieren lassen“, erklärt Dr. Martina Stephany, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN. „Für das alte und kranke Pferd ist jede Runde mit einem Kind auf dem Rücken eine Tortour - selbst, wenn der Reiter noch so klein ist.“
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Denn, neben dem Tragen der Urlaubsgäste, den Hacken, mit denen die Tiere ständig in den Bauch getreten werden, dem Reißen und Zerren der Trense im Maul, ist es auch der chronische Schlafmangel, die schmerzenden Gelenke und die nicht altersgerechte Unterbringung, die den Senioren zu schaffen machen. Oft sind die Tiere, die als „besonders brav“ gelobt werden, in Wahrheit einfach nur alt und müde und sollten ihr Leben längst auf einem Gnadenhof verbringen. |
„VIER PFOTEN findet es unmoralisch, ein
altes Pferd noch zum Laufen zu zwingen. Jedes Pferd sollte das Recht
haben, auch in hohem Alter von seinem Halter Kost und Logis zu
bekommen, auch ohne dafür schwerst arbeiten zu müssen“, sagt Dr.
Stephany. „Wir fordern alle Pferde liebenden Kinder und ihre Eltern
auf, sich den Reitstall und die Pferde ganz genau anzuschauen, damit
Pferdehalter, die ihre Pferde aus Geldgier schinden, künftig keine
Chance mehr haben.“
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